Kontakt
Universität Rostock
Rostocker Seniorenakademie
August-Bebel-Straße 28
18055 Rostock
NEUE ADRESSE BEACHTEN
Koordination
Michaela Wolf
Telefon
0381 498 5661
E-Mail
seniorenakademie(at)uni-rostock.de
Sprechzeiten
Dienstag 10-12 Uhr
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Aktuelles
Umzugspläne
Die Seniorenakademie ist umgezogen! Ab sofort finden Sie uns unter der neuen Besucheradresse im Gebäude der Philosophischen Fakultät:
August-Bebel-Straße 28
18055 Rostock
Raum 8009
seniorTrainerin Projekt: Raum 8008
Ein barrierefreier Zugang ist hier möglich.
Leider befinden sich keine öffentlichen Parkplätze direkt neben dem Gebäude.
Bitte beachten Sie, dass es derzeit noch zu Einschränkungen in der Erreichbarkeit kommt.
Ehrung
28. Mai 2025
Im Rahmen der Verleihung des Ehrenamtspreises MV übergab Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die ersten drei Goldenen Ehrenamtskarten MV, eine davon an Sylvia Rüting.
Frau Rüting war nicht nur viele Jahre Herz und Hand der Seniorenakademie, sondern engagierte sich seit 2002 zudem im seniorTrainerin Projekt sowie im Arbeitskreis “Wossidlo Archiv”.

Jubiläum
Am 16. Oktober 2024 feierte die Seniorenakademie ihr 30-jähriges Bestehen. Gemeinsam mit den Seniorstudierenden, den Dozent_innen, mit Wegbereiter_innen und Unterstützer_innen wurde dieses Ereignis in einer Festveranstaltung mit anschließendem Empfang gefeiert. Fotos dazu finden Sie >>hier
Seminare im Sommersemester 2026
| Leitung | Prof. Dr. Stefan Porembski |
| Zeit | Freitag 10.15 – 11.45 Uhr |
| Beginn | 24. April 2026 |
| Umfang | 16 Stunden (8 Veranstaltungen) |
| Ort | Seminarraum 14, Lehrstuhl für Allgemeine & Spezielle Botanik, Wismarsche Straße 44/45 |
| Anzahl | 15 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 48,00 € |
Im Botanischen Garten ist eine große Fülle unterschiedlichster Pflanzenarten vorhanden. Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick über die gesamte Vielfalt des Pflanzenreichs geboten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der geografischen Verbreitung der Pflanzen, ihrer Nutzung und ihrem Schutz.
24.04.26
Die Nutzpflanzen Europas
08.05.26
In den Savannen Westafrikas
22.05.26
Fleischfressende Pflanzen
29.05.26
Die Regenwälder Asiens
05.06.26
Rügen: Botanische Impressionen
12.06.26
Die Pflanzenwelt von Florida
19.06.26
Die Vielfalt der Bäume
26.06.26
Minas Gerais (Brasilien): Bromelien, Kakteen und mehr
| Leitung | Prof. Dr. Jörg Benedict |
| Zeit | Donnerstag 16.00 – 17.30 Uhr |
| Beginn | 16. April 2026 |
| Umfang | 12 Stunden (6 Veranstaltungen) |
| Ort | R 021, Haus 1, Ulmenstraße 69 |
| Anzahl | 15-30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 24,00 |
Wahrheit und Gerechtigkeit gehören zu den zentralen Begriffen des politischen Alltags ebenso wie des philosophischen und gesellschaftlichen Diskurses. Wahrheit bedeutet, die Wirklichkeit so zu erkennen und auszusprechen, wie sie ist – auch wenn sie unbequem sein kann.
Gerechtigkeit hingegen beschreibt die Prinzipien, die das faire und angemessene Handeln miteinander innerhalb einer Gesellschaft bestimmen. Regelmäßig werden beide Bereiche völlig isoliert behandelt: Während „die Wahrheit“ als unerreichbar gilt, wird allerorten und vor allem in der Politik „Gerechtigkeit“ gefordert. Aber kann es „Gerechtigkeit“ ohne „Wahrheit“ geben? Diese Frage ist gerade in Zeiten der Lüge relevant. Und die Lüge beherrscht das Feld politischen Handelns seit Menschengedenken. Heute reden wir weniger von Lüge als von „Desinformation“ und „Fake News“. Doch das Phänomen ist immer gleich: Auch ohne Lüge herrscht oft der Unverstand und die Torheit stürzt Individuen und ganze Kulturen in den Untergang. „Während alle anderen Wissenschaften vorangeschritten sind“, so bekannte bereits John Adams, der zweite Präsident der Vereinigten Staaten, „tritt die Regierungskunst auf der Stelle; sie wird heute kaum besser geübt als vor drei- oder viertausend Jahren.“
Die zentrale These des Seminars ist, dass die unauflösliche Verbindung von Wahrheit und Gerechtigkeit in der Moral ebenso wie in der Politik negiert wird. Doch wo die Lüge, der Irrglaube oder absurde Vorurteile das Handeln bestimmen, da kann auch das Ergebnis nur ein Desaster sein, nicht aber Gerechtigkeit.
| Leitung | Dr. Steffen Prignitz |
| Zeit | Montag 09.15 – 10.45 Uhr |
| Beginn | 13. April 2026 |
| Umfang | 24 Stunden (12 Veranstaltungen) |
| Ort | R 025, Haus 1, Ulmenstraße 69 |
| Anzahl | max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 72,00 € |
SEMINARE 15
Im Sommersemester wollen wir uns mit böhmischer und tschechischer Literatur beschäftigen und das aus verschiedenen Perspektiven. Nicht alle der vertretenen Autoren hatten persönliche Beziehungen (Geburtsort, Lebensmittelpunkt o.ä.) zur Region, nicht alle Texte spielen in der Region. Anhand aller Texte können wir aber soziale und historische Fragen diskutieren.
Das Lesepensum beträgt ca. 1.100 Seiten:
Marie von Ebner-Eschenbach, Das Gemeindekind (1887),
Alfred Döblin, Die Lobensteiner reisen nach Böhmen (1915),
Franz Werfel, Der Abituriententag (1928),
Franz Fühmann, Böhmen am Meer (1962),
Milan Kundera, Der Scherz (1967/1968),
Bohumil Hrabal, Ich habe den englischen König bedient (1971/1988).
Um Ihre Literatursuche abzukürzen, zwei Hinweise:
Die Erzählung von Döblin findet sich in den Sammelbänden:
Erzählungen aus fünf Jahrzehnten (Walter-Verlag bzw. Büchergilde Gutenberg 1977ff.),
Der Überfall auf Chao-lao-sü. Erzählungen aus fünf Jahrzehnten (dtv 1982),
Die Ermordung einer Butterblume. Sämtliche Erzählungen (Walter-Verlag, 2001),
Die Lobensteiner reisen nach Böhmen. Zwölf Novellen und Geschichten (dtv, 2006) und in
Die Ermordung einer Butterblume. Gesammelte Erzählungen (Fischer-Taschenbuch 2013ff.).
Die Erzählung von Fühmann erschien in einer bibliophilen Erstausgabe, es gibt aber zwei Nachauflagen für Normalverbraucher von 1963 und 1965; später wurde sie in zwei Sammelbände aufgenommen:
König Ödipus. Gesammelte Erzählungen (Berlin und Weimar, Aufbau, 1966ff.); Erzählungen 1955–1975 (Rostock, Hinstorff, 1977ff.).
Nutzen Sie bitte die Bestände der UB.
| Leitung | Henrietta Hartl |
| Zeit | Dienstag 11.15 – 12.45 Uhr |
| Beginn | 07. April 2026 |
| Umfang | 20 Stunden (10 Veranstaltungen) |
| Ort | Raum wird noch bekannt gegeben |
| Anzahl | 10 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 60,00 € |
Auch in der Literatur hatten Frauen es schwer, in einer männer-dominierten Welt Fuß zu fassen. Noch Ende der 1990er wurden die Harry-Potter-Bücher unter "J.K. Rowling" veröffentlicht, weil der Verlag nicht wollte, dass man an "Joanne" die weibliche Autorenschaft erkennen konnte.
Trotzdem haben sich während der letzten Jahrhunderte viele interessante Autorinnen durchgesetzt. Wir werden Leben und Werke von bekannten, aber auch einigen "übersehenen" Schriftstellerinnen betrachten und vergleichen, vor dem jeweiligen historischen und sozialen Hintergrund. Der Schwerpunkt liegt auf europäischen Autorinnen, doch es wird auch Beispiele von anderen Kontinenten geben.
| Leitung | Henrietta Hartl |
| Zeit | Dienstag 15.15 – 16.45 Uhr |
| Beginn | 07. April 2026 |
| Umfang | 12 Stunden (6 Veranstaltungen) |
| Ort | R 220, Haus 1, Ulmenstraße 69 |
| Anzahl | 10 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 36,00 € |
Die Universität Cambridge hat Nobelpreisträger, Minister und Spione hervorgebracht. Noch immer prägt die drittälteste Universität der Welt die Stadt, von den Studenten bis zu den Touristenmassen, die die Colleges sehen wollen. Aber Cambridge hat sich im 21. Jahrhundert auch zum "Silicon Fen" mit starker High-Tech-Industrie entwickelt. Und mit über 120 000 Einwohnern ist es eine große britische Stadt, in der viele "ganz normale" Briten leben.
Cambridge ist also sowohl einzigartig als auch "typisch britisch". Wir werden die Geschichte von Cambridge seit Gründung der Universität vor über 800 Jahren betrachten, bis hin zum Leben in der Stadt heute.
| Leitung | Maximilian Marotz |
| Zeit | Freitag 09.15 – 10.45 Uhr |
| Beginn | 17. April 2026 |
| Umfang | 24 Stunden (12 Veranstaltungen) |
| Ort | SR 017, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz 1 |
| Anzahl | 12 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 72,00 € |
Was erzählen uns alte Handschriften über das Leben früherer Generationen? In diesem Seminar begeben wir uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise in vormoderne Texte: Briefe, Notizen, Rezepte, Urkunden und andere schriftliche Zeugnisse aus dem Alltag unserer Ahnen. Warum haben Menschen ihre Gedanken, ihr Wissen und ihre Erfahrungen aufgeschrieben? Für wen waren diese Texte bestimmt – und was können wir ihnen heute noch entlocken?
Das Seminar ist keine klassische Vorlesung, sondern als Workshop angelegt. Gemeinsam schauen wir uns Beispiele an, tauschen Beobachtungen aus und versuchen uns anhand der vorgestellten Quellen in das Mecklenburg des 17.-19. Jahrhunderts zu versetzen.
Neugier, Mitdenken und aktive Lust am Rätseln sind ausdrücklich erwünscht – Vorkenntnisse dagegen nicht erforderlich. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Lesen lernen der alten Handschriften, das
Entdecken und Verstehen: Was verraten uns alte Schriften über Menschen, ihre Lebenswelt und ihren Wunsch, etwas festzuhalten und weiterzugeben? Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Ahnenforscher ohne große Vorkenntnisse und an Interessierte der mecklenburgischen Landesgeschichte.
Es ist angedacht, in der 1. Augustwoche gemeinsam eine Exkursion nach Wismar zu unternehmen.
| Leitung | Cathrin Frühauf |
| Zeit | Dienstag 17.30 – 19.00 Uhr |
| Beginn | 12. Mai 2026 |
| Umfang | 12 Stunden (6 Veranstaltungen) |
| Ort | SR 018, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz 1 |
| Anzahl | 12 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 36,00 € |
Im Besitz der Rostocker Universität befindet sich eine, wenn auch kleine, so doch repräsentative Grafiksammlung. In dem Seminar wird ein Überblick über die Techniken und Geschichte der Grafik gegeben, beginnend bei den frühen Holzschnitten der Renaissance bis hin zum Gicléedruck des 21. Jahrhunderts. Hierfür werden Beispiele aus der Universitätssammlung als auch aus Sammlungen großer Museen herangezogen. Die Teilnehmer bekommen eine Übersicht über die wichtigsten Epochen der Kunstgeschichte, dargestellt anhand der Grafik, und sollen außerdem befähigt werden, diverse Techniken selber zu erkennen. Abschließend erfolgt für Interessierte ein kleiner Exkurs zum Aufbau einer Sammlung und welche Möglichkeiten der Kunstmarkt dazu bietet.
12.05.2026
Geschichte und Techniken der Grafik: eine Einführung
19.05.2026
Reproduktionsgrafik – von der Renaissance bis in die Moderne
26.05.2026
Römische Veduten und französische Architekturstiche des Barocks
02.06.2026
Modekupfer und andere Gebrauchsgrafik
09.06.2026
Die Grafik des 18. und 19. Jahrhunderts
16.06.2026
Die Grafik im 20. Jahrhundert
Wie kann ich Grafiken sammeln?
| Leitung | Dr. Rosina Neumann |
| Zeit | Donnerstag 14.00 – 15.30 Uhr |
| Beginn | 09. April 2026 |
| Umfang | 18 Stunden (9 Veranstaltungen) |
| Ort | SR 021, Haus 1, Ulmenstr. 69 |
| Anzahl | 12 – 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 56,00 € |
Es gibt Kommunikationssituationen, die einen einfach sprachlos machen können, oder man ist so wütend, dass man selbst mit Worten „zurückschlägt“. Hinterher ärgert man sich entweder über die eigene Sprachlosigkeit oder darüber, dass man sich hat provozieren lassen und selbst „ausgeflippt“ ist. Beides ist nicht gut für das eigene Befinden.
Im Seminar sollen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit Kommunikationsstrategien vertraut gemacht werden, die besser geeignet sind, mit solchen Situationen umzugehen. Grundlage für das Seminar ist das Buch von Barbara Berckhan mit dem Titel „Die etwas intelligentere Art, sich gegen dumme Sprüche zu wehren“.
Ausgehend von eigenen negativen Kommunikationsbeispielen, werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Anschluss mit den neuen Strategien vertraut gemacht. Diese werden im weiteren Verlauf des Seminars eingeübt, trainiert und dann in den Alltag übertragen. Ziel des Seminars ist demzufolge die Erweiterung des eigenen Kommunikationsrepertoires.
Hinweis: Im Seminarentgelt inbegriffen ist eine Pauschale für Kopierkosten.
| Leitung | Lisa-Marie Neumann |
| Zeit | Montag 16.15 – 17.45 Uhr |
| Beginn | 13. April 2026 |
| Umfang | 24 Stunden (12 Veranstaltungen) |
| Ort | R 220, Haus 1, Ulmenstraße 69 |
| Anzahl | 11 – 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer |
| Entgelt | 72,00 € |
Das Gefühl des Alleinseins kann etwas Heilendes, Regenerierendes mit sich bringen. Einsamkeit hingegen wird zunehmend zum Massenphänomen moderner Gesellschaften. Doch wo ziehen wir individuell die Grenze zwischen Stunden des Alleinseins und eventuell bereits chronifizierter Einsamkeit?
Gemeinsam erarbeiten wir Aspekte, die in uns oder unseren Angehörigen ein dumpfes Gefühl von Einsamkeit hinterlassen können. Wir gehen zusammen in Austausch und Reflexion über Strategien für einen lindernden Umgang und weiten den Blick auf ihre vielschichtigen, individuellen Faktoren.
Einsamkeit – in jedem Fall kein Phänomen, mit dem man allein ist.

