Kontakt

Universität Rostock
Rostocker Seniorenakademie
Parkstraße 6
18057 Rostock

Leitung
Dr. Rosina Neumann
0381 498 2571

Kontakt
Michaela Wolf
0381 498 5661

E-Mail
seniorenakademie(at)uni-rostock.de

Seminare im Wintersemester 2019/2020

Der Botanische Garten der Universität Rostock: Die Vielfalt der Pflanzen
Leitung Prof. Dr. Stefan Porembski
Zeit Freitag 10.15 – 11.45 Uhr
Beginn 22. November 2019
Umfang 16 Stunden (8 Veranstaltungen)
Ort Botanischer Garten, Eingang Hamburger Straße
Anzahl 15 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 32,00 €

Im Botanischen Garten ist eine große Fülle unterschiedlichster Pflanzenarten vorhanden. Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick über die gesamte Vielfalt des Pflanzenreichs geboten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der geografischen Verbreitung der Pflanzen, ihrer Nutzung und ihrem Schutz.

22.11.2019 Pflanzen und Düfte der Provence

29.11.2019 Ingwergewächse und Verwandte

06.12.2019 Die Sahelzone: Pflanzen, Klimawandel, Flucht

13.12.2019 Das Orgelgebirge im Südosten Brasiliens

10.01.2020 Biologie und Ökologie austrocknungstoleranter Pflanzen

17.01.2020 Nutzpflanzen des tropischen Asien

24.01.2020 Parasitische Pflanzen: Mistel und Co.

31.01.2020 Die Buchengewächse und Ihre Verwandten

Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft in der frühen Neuzeit
Leitung Prof. Dr. Kersten Krüger
Zeit Donnerstag 15.15 – 16.45 Uhr
Beginn 17. Oktober 2019
Umfang 18 Stunden (9 Veranstaltungen)
Ort R 018, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz 1
Anzahl 11 – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 38,00 €

17.10.2019 Klima, Bevölkerung
24.10.2019 Ernährung, Preise
07.11.2019 Agrarwirtschaft
14.11.2019 Forstwirtschaft
21.11.2019 Handwerk, Bergbau
28.11.2019 Handel
05.12.2019 Militär, Militärische Revolution
12.12.2019 Dreißigjähriger Krieg
19.12.2019 Westfälischer Frieden

Im Seminarentgelt inbegriffen ist eine Pauschale für Kopien, die während des Seminars ausgegeben werden.

Prägende Ereignisse und Personen der Universitätsgeschichte und ihre Darstellung
Leitung Dipl.-Kulturwissenschaftler Wolfgang Fehlberg
Zeit Donnerstag 17.00 – 18.30 Uhr
Beginn 17. Oktober 2019
Umfang 12 Stunden (6 Veranstaltungen)
Ort Foyer, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz 1-5
Anzahl 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 24,00 €
  1. Warum und wie kam es vor 600 Jahren zur Gründung einer Universität in Rostock?
    17. Oktober 2019, 17.00 Uhr, Foyer des Universitätshauptgebäude
  2. Die St. Marien-Kirche Rostock und ihre Bedeutung für die Universität Rostock.
    24. Oktober 2019, 16.00 Uhr, St. Marien-Kirche Rostock
  3. 1619 – 1819 – 1919 – 1969: repräsentative Jubiläumsfeierlichkeiten der Universität Rostock.
    07. November 2019, 17.00 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben
  4. Von der Universitätsbibliothek, von Buchdruckern, Buchbindern und Buchhändlern. Unterwegs zu Gebäuden und Stätten der Buchgeschichte in Rostock.
    14. November 2019, 16.00 Uhr, Nordseite des Universitätshauptgebäudes (Pädagogienstraße/Ecke Kröpeliner Straße)
  5. Zur Einstimmung auf die im Dezember beginnende Sonderausstellung zu Ehren von Walter Kempowski, Honorarprofessor und Ehrendoktor der Rostocker Universität, stellt die Leiterin des Kempowski-Archivs, Frau Katrin Möller-Funck, dessen Sammlungen und Bestände vor.
    21. November 2019, 17.00 Uhr, Kempowski-Archiv Rostock, Klosterhof
  6. Die Universität Rostock in Beschreibungen von Professoren, Studenten und Schriftstellern.
    28. November 2019, 17.00 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben

Die Orte für das 3. und 6. Seminar werden bei der ersten Veranstaltung bekanntgegeben.

Zu Georg Büchners Modernität
Leitung Dr. Hella Ehlers
Zeit Donnerstag 11.15 – 12.45 Uhr
Beginn 17. Oktober 2019
Umfang 28 Stunden (14 Veranstaltungen)
Ort Beratungsraum 206 der Moritz-Schlick-Forschungsstelle, Parkstraße 6
Anzahl 13 – 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 56,00 €

„Setzt die Leute aus dem Theater auf die Gasse: die erbärmliche Wirklichkeit!“
(Dantons Tod II. Ein Zimmer)

Von Georg Büchner (1813-1837) bleibt ein literarisches Werk mit einer bis heute nachhaltigen Wirkung. Die Teilnehmenden werden über die Lektüre der Texte erkunden, welchen Zeitfragen Büchner in seinem sozialen Drama Woyzeck, dem Revolutionsstück Dantons Tod und gar der Satire Leonce und Lena nachspürte, die dem heutigen Leser/Zuschauer so modern erscheinen. Wie artikuliert sich die Wahlverwandtschaft zwischen Büchner und Jacob Michael Lenz (1751- 1792) in Büchners Novelle Lenz?
Ergänzend zu diesen Texten werden ausgewählte Briefe von und an Büchner gelesen, die sein Literatur- und Kunstkonzept, sein Selbstverständnis als Revolutionär, Mediziner, Exilant, Sohn, Bruder und liebenden jungen Mann belegen.
Der bedeutendste deutsche Literaturpreis ist nach Büchner benannt. Eine Auswahl von Büchner-Preisreden soll verdeutlichen, wie sich Schriftsteller als Büchners Erben begreifen. Wenn nicht bereits vorhanden, sollten sich die Teilnehmenden Büchners Texte anschaffen. Eine Sammlung von Begleitmaterial wird vorbereitet. Nach Maßgabe der Theaterspielpläne ist der Besuch einer Büchner-Inszenierung vorgesehen.

EmpfohleneTextausgaben
* Georg Büchner: Der Hessische Landbote; Woyzeck; Dantons Tod; Leonce und Lena; Lenz;
alle erhältlich bei Reclam Stuttgart
oder:
* Georg Büchner: Sämtliche Werke und Briefe, hrsg. von Ariane Martin, Reclam Biblothek: Stuttgart;
ISBN: 978-3-15-010820-8; 29,95 €
oder:
* Georg Büchner: Sämtliche Werke und Briefe. Historisch-Kritische Ausgabe mit Kommentar, hrsg.
von Werner R. Lehmann, 2 Bde., München: Hanser Verlag 1974 u.ö.
[Sonderausgabe für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt]; Nachdruck Hanser: München1980.
Literatur zur Einführung
* Jan Christoph Hauschild: Georg Büchner. Biographie. Vom Autor überarb. Ausg. Berlin: Ullstein 1997.
* Gerhard P. Knapp: Georg Büchner. 3. vollst. überarb. Aufl., Stuttgart: Metzler 2000.

Im Zug und am Zug
Leitung Dr. Steffen Prignitz
Zeit Montag 09.15 – 10.45 Uhr
Beginn 14. Oktober 2019
Umfang 26 Stunden (13 Veranstaltungen)
Ort R 210, Parkstraße 6
Anzahl 13 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 52,00 €

Züge sind in der Belletristik noch nicht lange verbreitet. Das liegt logischerweise daran, dass es Eisenbahnen erst weniger als 200 Jahre gibt; andererseits benötigte es auch etwas Zeit, bis die Eisenbahn zu dem Fortbewegungsmittel bei Fernreisen wurde. Mark Twains Skizze Kannibalismus in der Eisenbahn von 1867 ist vermutlich der früheste Eisenbahntext, gefolgt vom berühmten Schluss aus Anna Karenina (1877/78) von Lew N. Tolstoi. Bis heute hat die Literatur sich das gesamte Eisenbahnwesen „erobert“: Reisen jeglicher Art, Treffen auf dem Bahnsteig, die Arbeit von Signal- und Bahnwärtern, Lokführern
und Fundbüros wurden thematisiert, gar Mordermittlungen durchgeführt.
Im Wintersemester beschäftigen wir uns mit jüngeren Texten aus der Welt der Züge. Im Mittelpunkt stehen zwei Romane aus den späten 1950ern, deren Lektüre zugegebenermaßen nicht eben mal während einer Bahnfahrt erledigt werden kann, die aber sehr lohnenswert sind: Eingerahmt werden die Texte von Butor und Johnson von kürzeren und leichter zu lesenden Erzählungen.
Die Texte von Fuchs, Simenon und Solshenizyn sind z.Zt. nur antiquarisch zu haben, die von Böll und Solshenizyn sind auch in Sammelbänden abgedruckt worden. Der Lektüreumfang beträgt ca. 1.150 Seiten.

Die Texte im Einzelnen:
Heinrich Böll Der Zug war pünktlich (1949)
Michel Butor Paris – Rom oder Die Modifikation (1957)
Uwe Johnson Mutmassungen über Jakob (1959)
Georges Simenon Der Zug (1961)
Alexander I. Solshenizyn Zwischenfall auf dem Bahnhof Kretschetowka (1963)
Günter Bruno Fuchs Der Bahnwärter Sandomir (1971)

Psychologie für Anfänger
Leitung Ana Cristina Costa Castro, M.Sc.
Zeit Donnerstag 10.15 – 11.45 Uhr
Beginn 24. Oktober 2019
Umfang 26 Stunden (13 Veranstaltungen)
Ort Raum 328, Haus 1, Ulmenstraße 69
Anzahl 12 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 52,00 €

Wer Psychologie studiert, kann zwar keine Gedanken lesen, versteht aber, weshalb man einen Raum betreten kann und direkt vergessen hat, was man überhaupt machen wollte, wieso manchmal Sportler und Tauben abergläubisch sind und wieso man plötzlich eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio abgeschlossen hat, obwohl man nicht mal den linken vom rechten Turnschuh unterscheiden kann.
Wenn Sie daran interessiert sind, sowohl diese Geheimnisse als auch unzählige weitere zu lüften, sind Sie hier genau richtig! In diesem Seminar erkunden wir mithilfe verschiedener psychologischer Theorien und Modelle, wie das menschliche Gedächtnis funktioniert, entdecken verschiedene Wahrnehmungsphänomene und erkunden kulturelle Unterschiede zwischen verschiedenen Gesellschaften.
Unter anderem erforschen wir kulturelle Unterschiede in der Struktur von Beziehungen und ihre Bedeutung für das Individuum, wie man Persönlichkeit erfasst und welche unterschiedlichen Dimensionen entstehen können. Außerdem besprechen wir, wie Lernprozesse stattfinden und wieso unsere Wahrnehmung uns immer wieder täuschen kann.

Das Seminar enthält viele interaktive Anteile, weshalb ein entsprechendes Maß an Offenheit und die Bereitschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorausgesetzt wird.

Gesundheitsprävention mit Naturheilkunde
Leitung Erika Groß
Zeit Montag 10.00 – 11.30 Uhr
Beginn 14. Oktober 2019
Umfang 12 Stunden (6 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum II in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 12 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 24,00 €

Im Seminar geht es um naturheilkundliche Maßnahmen, die Krankheiten verhindern, sowie Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit erhöhen. Diesmal stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

  • Gesunder Darm = starkes Immunsystem
  • Ernährung – Schlüssel zur Gesundheit?
  • Natürlich gesund mit Heilerde
  • Heilpflanzen, um gesund durch den Winter zu kommen
  • Ausleitung – Ableitung – Entgiftung
Lebensfreude und Leselust
Leitung Dr. Margit Rinck
Zeit Donnerstag 10.15 – 11.30 Uhr
Beginn 17. Oktober 2019
Umfang 14 Stunden (7 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum II in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 28,00 €

In diesem Kurs werden Zusammenhänge zwischen literarischem Lernen und emotionalem Wohlbefinden erläutert. Das Lesen und das gleichzeitige Verstehen komplexer literarischer Handlungsstrukturen bewirkt eine erhöhte geistige Aktivität beim Menschen. Die Schicksale der handelnden Personen können tiefe emotionale Resonanzen beim Leser auslösen. Positive Emotionen wie Neugier und Interesse „fesseln“ den Leser oder die Leserin derart, dass ein Roman zum Beispiel nicht mehr aus der Hand gelegt wird, ehe wir wissen, was die Protagonisten erleben und erfahren werden. Jeder hat sich schon einmal gefragt, was passiert eigentlich in meinem Gehirn, wenn Lesen zu einem „selbstvergessenen“ Glückszustand wird? Kann man Lesen wirklich als „Gehirntraining“ bezeichnen, das eine enorme geistige Anregung
bewirkt? Welche kognitiven Prozesse werden dabei aktiviert? Entwickeln sich Lesegeschwindigkeit und kontinuierliche Aufmerksamkeit wirklich während des kontinuierlichen Lesens? Wie kann ich meine Leseerfahrung mit anderen Lesern teilen? Auch literarisches Lernen kann sich positiv auf die Beweglichkeit unseres Nervensystems auswirken, vor allem dann, wenn der literarische Text positive Gefühle auslöst und unser aktives Erinnern angeregt wird, um eigene biografische Ereignisse aufzubereiten. Im Seminar wollen wir die Freude am Lesen und den Austausch darüber anregen. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Romane der weltbekannten italienischen Autorin Elena Ferrante. In der weltweit verlegten Neapolitanische Saga, stehen die Lebensgeschichten von Lila und Elena. In der komplizierten Lebenswelt Neapels finden die beiden Frauen allein in ihrer Freundschaft Halt und Kraft.

Literatur: Diese Romane haben Sie sicher schon gelesen? Das wäre eine Bereicherung, ist aber keine Voraussetzung für unser Seminar.
Elena Ferrante:
• Band 1 Meine geniale Freundin
• Band 2 Die Geschichte eines neuen Namens
• Band 3 Die Geschichte der getrennten Wege
• Band 4 Die Geschichte des verlorenen Kindes

Geistig fit bleiben
Leitung Sylvia Rüting
Zeit Dienstag 09.00 – 10.30 Uhr
Beginn 15. Oktober 2019
Umfang 26 Stunden (13 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 54,00 €

Stehen Sie manchmal im Zimmer oder in der Küche und wissen nicht mehr, was Sie eigentlich wollten? Fällt es Ihnen hin und wieder schwer, das richtige Wort zu finden, oder kommen Sie beim besten Willen nicht auf den Namen einer Person? Solchen Schwächen kann man mit Merkhilfen und Gedächtnistraining begegnen.

Es ist wohl jedem klar, dass man seinen Körper trainieren muss, um körperlich fit zu bleiben. Nicht so verbreitet ist die Erkenntnis, dass man auch seinen Geist und sein Gedächtnis trainieren muss und kann, um seine geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten oder sogar auszubauen. Inaktivität und Unterforderung führen auf die Dauer sowohl in physischer wie in mentaler Hinsicht zum Abbau.

Die Gefahr des geistigen Abbaus erhöht sich besonders bei dem Wegbrechen der gewohnten Zeitstruktur im Tages- oder Wochenablauf, z. B. bei Krankheit, Ausscheiden aus dem Berufsleben, mangelnden sozialen Kontakten... Gerade in solchen Lebenssituationen sollte man sofort  beginnen, seine geistigen Fähigkeiten zu erhalten durch die Erschließung neuer Lern- und  Betätigungsfelder sowie neuer Kommunikationsmöglichkeiten, nicht zuletzt auch durch  Gedächtnistraining.

Spielerische und heitere, aber konzentrierte Übungen fördern

  • Konzentration
  • Wahrnehmung
  • Merkfähigkeit
  • Erinnerungsvermögen
  • das assoziative Denken
  • das logische Denken.

Die Übungen in der Gruppe machen nicht nur Spaß, sie geben Ihnen Anregungen, wie Sie auch zu Hause in 5-10 Minuten Ihre grauen Zellen in Schwung bringen und sich so für den Tag rüsten  können.

Das Seminar ist eine Fortsetzung zu vorigen Semestern – Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger sind trotzdem herzlich willkommen. Im Seminarentgelt inbegriffen ist eine Pauschale für Kopien, die während des Seminars ausgegeben werden.