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Universität Rostock
Rostocker Seniorenakademie
Parkstraße 6
18057 Rostock

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Dr. Rosina Neumann
Tel: 0381 498 5661

Telefonische Sprechzeiten (ab 01. April 2022)

Irina Damköhler

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Dienstag 10-12 Uhr
Donnerstag 14-16 Uhr

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seniorenakademie(at)uni-rostock.de

Seminare im Wintersemester 2022/2023

Der Botanische Garten der Universität Rostock: Die Vielfalt der Pflanzen
Leitung Prof. Dr. Stefan Porembski
Zeit Freitag 10.15 – 11.45 Uhr
Beginn 14. Oktober 2022
Umfang 16 Stunden (8 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum 14, Allg. und Spezielle Botanik, Wismarsche Str. 44/45
Anzahl max. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 40,00 €

Im Botanischen Garten ist eine große Fülle unterschiedlichster Pflanzenarten vorhanden. Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick über die gesamte Vielfalt des Pflanzenreichs geboten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der geografischen Verbreitung der Pflanzen, ihrer Nutzung und ihrem Schutz.

14.10.2022
Die Eroberung des Festlandes durch Pflanzen

21.10.2022      
In den Regenwäldern Kameruns und Nigerias

28.10.2022      
Ferdinand von Müller: Rostocks Einfluss auf Australien

04.11.2022      
Mohrrüben und Verwandte

18.11.2022      
Hülsenfrüchtler und Verwandte

02.12.2022      
Pflanzen in Religion und Mythologie

16.12.2022      
Pflanzen in der Kunst

13.01.2023      
Die Trockenwälder Madagaskars

Die Stadt der Moderne im Wandel
Leitung Prof. Dr. Kersten Krüger
Zeit Dienstag 17.00 – 18.30 Uhr
Beginn 11. Oktober 2022
Umfang 30 Stunden (15 Veranstaltungen)
Ort R 112, Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik, A-Einstein-Str. 2
Anzahl ohne Teilnehmerbegrenzung
Entgelt 75,00 €

Gesellschaftliche Innovation kommt aus der Stadt, nicht vom Dorf. Das Seminar will die Stadtentwicklung der Neuzeit vergleichend untersuchen. Dabei sollen Idealstadtentwürfe der frühen Neuzeit wie der Moderne besondere Berücksichtigung finden. Einleitend wird theoretisch der Stadtbegriff zu erörtern und zu klären sein. Danach folgen ausgewählte empirische Fallbeispiele. Diese reichen vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Themen werden sein:

  1. Stadttheorie: Sombart,  J. Friedrichs, Christaller
  2. Idealstadtentwürfe der frühen Neuzeit: Dürer, Speckle
  3. Literarische Idealstadtentwürfe (Utopien, Distopien): Thomas Morus, Tommaso Campanella, Johann Valentin Andreae, Aldous Huxley Brave New World
  4. Frühmoderne Urbanisierung in Skandinavien: Dänemark, Schweden
  5. Innerstädtische Konflikte: Frankfurt am Main 1612, Städtischer Markt und Markt-aufsicht
  6. Barockstädte: Karlsruhe, Ludwigslust, Neustrelitz
  7. Stadterneuerung im 19. Jahrhundert: Hamburg (Brand 1842), Berlin (Hobrecht-Plan), Paris (Sanierung durch Haussmann)
  8. Ebenezer Howard: Gartenstädte
  9. Städte- und Wohnungsbau der Weimarer Republik: Le Corbusier und die Charta von Athen 1932; Bauhaus
  10. Die Hufeisensiedlung in Berlin-Britz; Karl-Marx-Hof in Wien, Der Film „Metropolis“ von Fritz Lang (1927); Moskau 1938
  11. Städtebau des Nationalsozialismus: Berlin, Hamburg
  12. Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg: Nationale Tradition: Berlin (DDR); Rostock
  13. Neue Sachlichkeit: Berlin (West) Hansaviertel
  14. Neue Sachlichkeit (schneller, besser, billiger im industriellen Plattenbau) im Sozialismus: Rostock
  15. Abschlussdiskussion
Münzen, Siegel und Wappen – Quellen für Geschichtsforscher/innen
Leitung Dr. Steffen Stuth
Zeit Achtung: dieses Seminar fällt leider auf Grund der geringen Teilnehmerzahl aus.
Beginn Achtung: dieses Seminar fällt leider auf Grund der geringen Teilnehmerzahl aus.
Umfang 10 Stunden (5 Veranstaltungen)
Ort Kulturhistorisches Museum, Klosterhof 7
Anzahl 15 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 25,00 €

Numismatik ist die Wissenschaft, die sich mit Münzen beschäftigt, geht aber weit über die Münzkunde hinaus. Ziel ist es, die Münzen zu katalogisieren und die geldgeschichtlichen Zusammenhänge zu klären. Zu ihrem Forschungsbereich gehören außer den Münzen alle anderen Geldformen von den vormünzlichen Zahlungsmitteln bis zu Papiergeld, ferner alle das Geld betreffenden Quellen sowie andere geldgeschichtliche Objekte wie Münzgewichte oder Münzwerkzeuge. Die Numismatik liefert mit ihren Erkenntnissen Grundlagen für die Forschung in anderen Wissenschaften, die ihren Bereich tangieren, wie Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichte und Wirtschaftswissenschaften. Sie bedient sich dabei anderer Hilfswissenschaften wie Diplomatik, Genealogie, Heraldik, Metrologie, Paläografie oder Sphragistik. Im Mittelpunkt der Übung stehen Objekte der norddeutschen Münz- und Geldgeschichte aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit.  

Einen Kriminalfall erzählen
Leitung Dr. Steffen Prignitz
Zeit Montag 09.15 – 10.45 Uhr
Beginn 17. Oktober 2022
Umfang 24 Stunden (12 Veranstaltungen)
Ort RBRO20 (Beratungsraum der Chemie), A.-Einstein-Str. 27
Anzahl max. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 60,00 €

Das Wintersemester steht im Zeichen der Kriminalliteratur. Dabei soll es weniger darauf ankommen, die Lösung verzwickter Fälle mitzuerleben, das kann man täglich im Fernsehen. Unser Hauptaugenmerk liegt vielmehr darauf, was Kriminalliteratur ist bzw. wo ihre Grenzen sind. Auch werden wir uns die Frage stellen, wie ein Kriminalfall erzählt werden kann und wie sich diese erzählerischen Möglichkeiten im Laufe der Zeit verändert haben. Dafür ist es notwendig, sich die Grundbegriffe literaturwissenschaftlicher Erzählanalyse noch einmal zu vergegenwärtigen, wofür sich z.B. Hans-Dieter Gelferts handliches Bändchen Wie interpretiert man einen Roman? (Reclam Bd. 15031) sehr gut eignet. Im Anschluss turnen wir durch 125 Jahre kriminalistische Literatur.

Die Texte:

Annette Freiin von Droste-Hülshoff: Die Judenbuche (1842); Edgar Allan Poe: Der Doppelmord in der Rue Morgue (1841); Arthur Conan Doyle: eine Sherlock-Holmes-Erzählung; Gilbert Keith Chesterton: eine Father-Brown-Erzählung; Wilhelm Raabe: Stopfkuchen (1891); Henry James: Schraubendrehungen (The Turn of the Screw) (1898); Raymond Chandler: Lebwohl, mein Liebling (1940); John Boynton Priestley: Ein Inspektor kommt (1945); Maj Sjöwall / Per Wahlöö: Die Tote im Götakanal (1965).

Alle Texte sind in der Universitätsbibliothek vorhanden, mitunter auch in Sammelbänden (z.B. Priestley, Dramen). Auch ein Blick in die Stadtbibliothek könnte sich lohnen. https://opac.lbs-rostock.gbv.de/DB=1/LNG=DU/

https://katalog.stadtbibliothek-rostock.de/

Droste, Poe, Doyle, Chesterton und Raabe finden sich auch in

https://www.projekt-gutenberg.org/

Vom ‚Geteilten Himmel‘ bis zur ‚Stadt der Engel‘. Die Erzählerin Christa Wolf (1929- 2011)
Achtung: dieser Kurs fällt aus persönlichen Gründen aus!
Leitung Dr. Hella Ehlers
Zeit Mittwoch 11.15 – 12.45 Uhr
Beginn 19. Oktober 2022
Umfang 28 Stunden (14 Veranstaltungen)
Ort SR 204, Hörsaalgebäude der Biologie, A.-Einstein-Str. 3a
Anzahl 12 – 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 70,00 €

Christa Wolf ist eine der wichtigsten Stimmen in der deutschrachigen Literatur des 20./ 21. Jahrhunderts, weltweit rezipiert, „Starautorin“ in der DDR. Das Seminar wendet sich in Auswahl Texten aus dem umfangreichen und vielgestaltigen Werk zu. Herausfordernd ist Wolfs spezifische, selbstreflexive Erinnerungsarbeit, das Erzählen von der Verletzbarkeit des Individuums, die „Archäologie“ weiblicher Wahrnehmung der Welt, die mehrstimmige Erzähltechnik und der zeitgeschichtliche Bezug des Erzählten. Trotz der Diskreditierung ihrer Person und des Werks nach 1989 bleibt das literarische Werk, das es wieder und neu zu entdecken gilt.  
Angedacht ist eine Studienreise in das Christa- Wolf- Archiv Berlin und die Kontaktaufnahme zur Christa-Wolf-Gesellschaft.

Textauswahl

  • Der geteilte Himmel (1963)
  • Nachdenken über Christa T. (1968)
  • Kindheitsmuster (1976)
  • Was bleibt. (1990)
  • Medea. Stimmen (1996)
  • Die Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud (2010, Auszüge)

Literatur zu Leben und Werk

  • Jörg Magenau: Christa Wolf. Eine Biographie. Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek  2013.
  • Therese Hörnigt: Christa Wolf. Berlin 1989
  • (Reihe Schriftsteller der Gegenwart Nr. 26) Christa Wolf. Eine Biographie in Bildern und Texten. Hrsg. Peter Böthig, München 2004.
Rechtsfragen im Alltag von Seniorinnen und Senioren
Leitung Dr. Doris Geiersberger, Prof. Dr. Reinhard Singer
Zeit Dienstag 16.00 – 17.30 Uhr
Beginn 11. Oktober 2022
Umfang 30 Stunden (15 Veranstaltungen)
Ort Raum 115, Seminargebäude (MSF), Albert-Einstein-Straße 2
Anzahl 11 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 75,00 €

Im Alltag von Seniorinnen und Senioren gibt es eine Reihe von typischen Themen und Fragestellungen mit juristischer Relevanz, die in diesem Seminar diskutiert werden sollen: Erben und Vererben, Betreuungsvollmachten, Patientenverfügungen, Sterbehilfe, Verbraucherschutz, Datenschutz, Schutz vor Diskriminierung, Reiserecht bei pandemiebedingten Störungen. Dazu kommen aktuelle, die Öffentlichkeit bewegende Themen wie die Zulässigkeit von Priorisierungen bei der Versorgung von Kranken (Triage), die Verfassungsmäßigkeit der Gasumlage, der Schutz der Privatsphäre und das Recht auf Vergessenwerden sowie die Konsequenzen aus dem Klimaschutz-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts. Ein Seminar baut auf der aktiven Mitarbeit der Teilnehmer auf. Nach einer Einführungsveranstaltung zu Beginn des Semesters, auf der auch Literaturhinweise gegeben werden, werden die Themen in Einzelreferaten von ca. 30 – 45 Minuten Dauer durch einzelne Seminarteilnehmer vorgestellt und anschließend diskutiert. Bei der Vorbereitung der Referate stehen die Dozenten gerne beratend zur Seite.

Soziale Wahrnehmung und Kommunikation
Leitung Dr. Rosina Neumann
Zeit Freitag 13.15 – 14.45 Uhr
Beginn 11. November 2022
Umfang 20 Stunden (10 Veranstaltungen)
Ort R019, Universitätshauptgebäude, Universitätsplatz 1-5
Anzahl max. 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 52,00 €

Unsere Bilder im Kopf haben einen wesentlichen Einfluss auf die Kommunikation. Im Seminar wird deshalb der Zusammenhang zwischen der sozialen Wahrnehmung und der Kommunikation betrachtet.
Es wird detailliert auf die kognitiven, motivationalen und situativen Faktoren der sozialen Wahrnehmung und deren Auswirkungen auf die Kommunikation eingegangen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei Alters- und Geschlechterstereotypen und die aus ihnen resultierenden Kommunikationsverläufe.

Hinweis: Im Kursentgelt ist eine Pauschale für Kopierkosten inbegriffen.

Kreativität im Alltag, in der Kunst und in der Wissenschaft
Leitung Dr. Margit Rinck
Zeit Donnerstag Achtung!! geänderte Zeit: jetzt 9.15 - 10.45 Uhr
Beginn 27. Oktober 2022
Umfang 14 Stunden (7 Veranstaltungen)
Ort Achtung!! neuer Raum: jetzt SR 204 im HS-Gebäude der Biologie, A-Einstein-Str. 3
Anzahl 12 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 35,00 €

Menschen, die jahrelang beruflich geistig aktiv waren, verfügen über einen reichhaltigen Wissensschatz. Wie können wir uns auch heute noch so aktivieren, dass wir auch in schwierigen Situationen unser Wissen anwenden können? Oft standen wir schon vor „ausweglosen Situationen“, aus denen wir dann scheinbar plötzlich einen Ausweg gefunden haben.

In diesem Seminar werden Zusammenhänge zwischen Intelligenz und Kreativität diskutiert und an Beispielen aus dem Alltag, der Bildenden Kunst und der psychologischen Forschung erläutert. Weiterhin werden wir entdecken, wie sich die „scheinbaren Gegensätze“ -Emotionen und Denken- wechselseitig beeinflussen.

Sicher wissen wir, dass wir unser Gedächtnis trainieren können. Aber können wir ebenfalls unsere Fähigkeiten zum Problemlösen mit Hilfe kreativer Prozesse optimieren? Kreative Prozesse können in Gang kommen durch die Beweglichkeit unseres Nervensystems und durch die Fähigkeiten zum Verknüpfen von Informationen.

Durch gemeinsame Übungen werden wir erkennen, dass uns möglicherweise „alte“ Denkmuster blockieren, um neue Einsichten zu gewinnen. Anhand ausgewählter Erkenntnisse aus der Hirnforschung und Lernpsychologie erfahren wir, wie geistiges Training in jedem Alter möglich ist und zu größerer Lebenszufriedenheit führen kann.

Literatur:

  • Hüther, G. (2009). Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Goleman, D. et al (1997) Kreativität entdecken. München: Hanser.
  • Weisberg, R. W. (1989). Kreativität. Heidelberg: Spektrum Wissenschaft.
Naturheilkunde
Leitung Erika Groß
Zeit Montag 10.00 – 11.30 Uhr
Beginn 10. Oktober 2022
Umfang 8 Stunden (4 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum 131, Parkstraße 6
Anzahl max. 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 20,00 €

Gesundheit ist ein das Wertvollste was wir besitzen und die Naturheilkunde bietet viele Möglichkeiten, sie zu erhalten. Einen kleinen Einblick in die Vielseitigkeit der Naturheilkunde soll dieses Seminar geben, um präventiv etwas für die eigene Gesundheit zu machen und die Selbstheilungskräfte zu wecken.  

  • Gut zu Fuß ein Leben lang
  • Ein starkes Immunsystem, um gut durch den Winter zu kommen
  • Vitamine und Mineralstoffe
  • Gesundheit aus der Küche