Kontakt

Universität Rostock
Rostocker Seniorenakademie
Parkstraße 6
18057 Rostock

Leitung
Dr. Rosina Neumann
0381 498 2571

Sekretariat
Marit Schmidt
0381 498 2650

Wissenschaftliche Begleitung
Michaela Wolf
0381 498 5661

E-Mail
seniorenakademie(at)uni-rostock.de

Seminare im Wintersemester 2017/2018

Der Botanische Garten der Universität Rostock: Die Vielfalt der Pflanzen
Leitung Prof. Dr. Stefan Porembski
Zeit Freitag 10.15 – 11.45 Uhr
Beginn 20. Oktober 2017 (14-täglich)
Umfang 16 Stunden (8 Veranstaltungen)
Ort Botanischer Garten, Eingang Hamburger Straße
Anzahl 13 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 32,00 €

Im Botanischen Garten ist eine große Fülle unterschiedlichster Pflanzenarten vorhanden. Im Rahmen des Seminars wird ein Überblick über die gesamte Vielfalt des Pflanzenreichs geboten. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der kulturellen Bedeutung der Pflanzen, ihrer Nutzung und ihrem Schutz.Folgende Themengebiete werden u. a. behandelt:

  • 20.10.17    Die Pflanzenwelt des westlichen Australien
  • 03.11.17    Was wächst auf dem Zuckerhut von Rio de Janeiro?
  • 17.11.17    Tropische Früchte
  • 01.12.17    Kautschuk und Gummi: Pflanzen mit Milchsaft
  • 15.12.17    Die Hülsenfrüchtler
  • 05.01.18    Die Rachenblütler und Verwandte
  • 19.01.18    Pflanzenwelt und Kultur Madagaskars
  • 02.02.18    Die Regenwälder Westafrikas   
Kastanie, Kamille und Co. – für ein gesundes Leben
Leitung Erika Groß
Zeit Montag 14.15 – 15.45 Uhr
Beginn 16. Oktober 2017
Umfang 16 Stunden (8 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 32,00 €

Die Natur bietet uns viele Möglichkeiten unsere Gesundheit zu erhalten. Was können wir präventiv unter Nutzung der Erkenntnisse aus der Phytotherapie tun, um gesund und fit zu bleiben? Wie stärken wir unser Immunsystem, um gesund durch den Winter zu kommen? Welche Vitamine und Mineralstoffe sollten wir über Nahrungsergänzungsmittel zu uns nehmen? Warum ist es so wichtig, im Einklang zwischen Körper, Geist und Seele zu leben?

Während der 8 Veranstaltungen erhalten unsere Füße besondere Aufmerksamkeit. Was erzählen sie, was reflektieren sie und wie helfen wir bei Schmerzen mit natürlichen Mitteln?

Europa im Umbruch: von der Französischen Revolution über den Vormärz zur Revolution 1848/1849
Leitung Prof. Dr. Kersten Krüger
Zeit Donnerstag 15.15 – 16.45 Uhr
Beginn 19. Oktober 2017 (14-täglich)
Umfang 16 Stunden (8 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 12 – 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 32,00 €

Die Französische Revolution kennzeichnet den Aufbruch in die demokratische Moderne, gipfelnd in der Verfassung Frankreichs von 1791 als konstitutioneller Monarchie. Die nachfolgende Radikalisierung mit dem Höhe- (oder Tief-)punkt der Hinrichtung des Königs 1793 führte widersprüchlich in das Kaisertum Napoleons. Seine Eroberungen brachten einerseits politische Modernisierungen nach Deutschland, beförderten jedoch zugleich die Entstehung eines antifranzösischen deutschen Nationalismus, wesentlich getragen von der akademischen Jugend in den Burschenschaften. Die beiden großen nationalen Feste, das Wartburgfest und das Hambacher Fest, belegen die Widersprüche der deutschen Nationalbewegung. Die von Frankreich angeregte Revolution von 1848 ist in Deutschland auf allen Ebenen nachzuvollziehen: auf der zentralen in der Pauskirche (Frankfurt am Main), auf der regionalen in Mecklenburg-Schwerin und auf der lokalen in Rostock. Es bleibt zu erörtern, ob und inwieweit diese Revolution einen Beitrag zum sehr verspäteten Durchbruch der demokratischen Moderne in Deutschland leistete.

  • 19.10.17 Die Französische Revolution 1789 bis zur Verfassung 1791
  • 26.10.17 Die Französische Revolution von der Verfassung bis zu ihrem offiziellen Ende     1799
  • 02.11.17 Napoleon und der antifranzösische deutsche Nationalismus
  • 09.11.17 Das Wartburgfest 1817 und die Reaktion
  • 16.11.17 Das Hambacher Fest 1832 und der Vormärz
  • 23.11.17 Die Revolution 1848/1849 in Deutschland
  • 30.11.17 Die Revolution 1848/1849 in Mecklenburg
  • 07.12.17 Die Revolution 1848/1849 in Rostock
Kirchen als literarische Schauplätze
Leitung Dr. Steffen Prignitz
Zeit Montag 09.15 – 10.45 Uhr
Beginn 16. Oktober 2017
Umfang 28 Stunden (14 Veranstaltungen)
Ort R 118 (Zugang über Raum 115), Parkstraße 6
Anzahl 13 – 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 56,00 €

Nachdem wir uns im vergangenen Wintersemester mit den unterschiedlichen literarischen Aspekten der „Gärten in der Literatur“ beschäftigt haben, versuchen wir nunmehr, dieses Modell auf die Kirche als Handlungsort in der Literatur zu übertragen. Auch hier sollten sich verschiedene Hintergründe, Zusammenhänge und Konnotationen finden lassen. (Anknüpfungspunkte finden sich natürlich auch zu unserem Seminar „Der Name der Rose“ im Sommersemester 2017.) Bitte bereiten Sie sich mit der Lektüre von Victor Hugos Roman Notre-Dame von Paris auf das Semester vor. Im weiteren Verlauf wenden wir uns dann Texten über die Bartholomäusnacht (1572) zu, in der die Kirche Saint-Germain-l’Auxerrois eine Rolle spielte. Nach zwei kürzeren Texten aus dem 20. Jahrhundert schließen wir das Seminar mit dem satirischen Roman von Michel Servin ab. Damit steht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielfältiges Spektrum zur Verfügung, aus dem sich jeder ein Thema für einen kurzen Impulsvortrag auswählen kann, z.B. ein kunsthistorisches wie „Gotik und Romantik“, ein historisches zur Bartholomäusnacht oder ein biographisches über einen der Autoren.

Für das Frühjahr 2018 ist dann eine thematisch verwandte Exkursion vorgesehen.

Voraussichtliche Lektüreliste

Victor Hugo: Notre-Dame von Paris (Roman. 1831 – Bitte eine ungekürzte Übersetzung benutzen, z.B. die von Else von Schorn, erschienen im Insel-Verlag und in Reclams Universal-Bibliothek!)
Prosper Merimée: Die Bartholomäusnacht (Roman. 1829)
Conrad Ferdinand Meyer: Das Amulett (Novelle. 1873)
Heinrich Mann: Die Jugend des Königs Henri Quatre (Roman. 1935 – Nur das Kapitel „Margot“.)
Gertrud von Le Fort: Die Letzte am Schafott (Novelle. 1931)
T.S. Eliot: Mord im Dom (Drama. 1935)
Michel Servin: Deo Gratias (Roman. 1961 – deutsch bei Volk und Welt 1964 unter dem Titel Der Schein-Heilige; bei Hoffmann und Campe 1965 unter dem Titel Den Seinen gibt’s der Herr.)

Wiedergelesen oder: Erneute und neue Begegnung mit Heinrich Heine
Leitung Dr. Hella Ehlers
Zeit Donnerstag 11.15 – 12.45 Uhr
Beginn 19. Oktober 2017
Umfang 28 Stunden (14 Veranstaltungen)
Ort Beratungsraum 206 der Moritz-Schlick-Forschungsstelle, Parkstraße 6
Anzahl 13 – 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 56,00 €

Gestovte Kastanien im grünen Kohl!
So aß ich sie einst bei der Mutter!
Ihr heimischen Stockfische, seid mir gegrüßt!
Wie schwimmt ihr so klug in der Butter!

Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen. Caput IX.

 

Heinrich Heine (1797-1856) wird wohl zumeist als Sänger der (unerfüllten) Liebe rezipiert. Seine Lyrik wie die Prosatexte bieten allerdings weit darüber hinausgehende Entdeckungen über die Weltsicht des ‚entlaufenen Romantikers‘ und die Position des Künstlers in der Moderne. Gedichte aus unterschiedlichen Schaffensperioden, das spezifisch Heinesche Reisebild, Autobiografik, Heises Perspektive auf historisches wie zeitgenössisches Jüdischsein, sein Blick auf deutsche Literaturgeschichte sind Gegenstand der Seminararbeit. Heines lyrische Sprecher wie seine Erzähler präsentieren sich als sinnenfreudige „Hellenen“, dem Leben zugewandte Individuen, fernab jeder Entsagungsidologie. Kulinarik, Erotik, Sexualität und die Identität des Künstlers als „Tribun“ und „Apostel“ bilden den ganzheitlichen Entwurf einer emanzipierten (Künstler-)Persönlichkeit ab. Heines Doppelidentität als deutsch-jüdischer Schriftsteller, der zudem seit 1831 im Pariser Exil lebte, formen sein heute noch aktuelles Weltverständnis als Europäer und Weltbürger.Heine und sein Werk waren heftigem Streit ausgesetzt. Im Seminar werden einige Wegmarken der wechselvollen Rezeption vorgestellt und diskutiert.

Zum Seminar wird eine Textsammlung bereitgestellt, die käuflich erworben werden kann.

Vorgeschlagen wird eine Exkursion nach Düsseldorf, Sitz der Heine-Gesellschaft oder alternativ nach Berlin in Zusammenarbeit mit der Berlin-Brandenburgischen Heine-Gesellschaft.

Die Seminararbeit konzentriert sich auf folgende Heine-Texte: Gedichte aus Buch der Lieder, Neue Gedichte und Romanzero; Deutschland. Ein Wintermärchen (Auszüge); Briefe aus Berlin; Ideen. Das Buch Le Grand; Florentinische Nächte; Aus den Memoiren des Herrn von Schnabelewopski; Der Rabbi von Bacherach.

Die Texte sind in Einzel- und Sammelausgaben u.a. im Reclam- Verlag erschienen. Der Zugriff auf die Heine-Texte ist auch über www.heine-portal.de möglich. Aus der Vielzahl der Biograpfik empfohlen: Hädecke, Wolfgang: Heinrich Heine. Eine Biographie. München, Wien 1985.

„Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.“
Leitung Andrea Kaufmann (ehem. Ramlow), M.A.
Zeit Mittwoch 09.15 – 10.45 Uhr
Beginn 18. Oktober 2017
Umfang 16 Stunden (8 Veranstaltungen; außer 25. Oktober 2017)
Ort Seminarraum II in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 32,00 €

Humor ist eine Ressource, die Körper, Geist und Seele vitalisiert und Lebenslust aktiviert. Wissenschaftliche Studien belegen eine gesundheitsfördernde Wirkung des Lachens und verweisen auf die positiven Effekte von humorvollem Denken und Handeln. So kann eine humorvolle Lebenseinstellung auch dabei unterstützen, schwierige Situationen einmal aus anderer Perspektive zu betrachten, zu relativieren und neue Wege im Umgang mit diesen zu erschließen.

Warum also nicht davon profitieren?

Fühlen Sie sich eingeladen, Humor und Lachen in Wissenschaft und Praxis etwas detaillierter zu betrachten, in kleiner Runde Humorstrategien kennen zu lernen, verblüffende Sichtweisen einzunehmen, gemeinsam herzlich zu lachen – und nicht zuletzt sich weiterzubilden, denn auch die „Bildung von Humor gehört zur Bildung.“ (Manfred Hinrich).

Glücklichsein – wie geht das?
Leitung Angelika Haase, Dipl.-Psychologin
Zeit Freitag 13.00 – 14.30 Uhr
Beginn 27. Oktober 2017
Umfang 20 Stunden (10 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 10 – 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 40,00 €

Glücklichsein – wer will das nicht…? Oft wünschen wir anderen Menschen – meist ohne genauer darüber nachzudenken - Glück! Zum Geburtstag, vor einer Prüfung, bei einer Hochzeit und bei vielen weiteren Anlässen. Aber was macht uns eigentlich glücklich? Wie kann man Zufriedenheit erlangen? Und was kann man selbst dafür tun, um glücklich bzw. zufrieden zu sein/werden?

Dieser Kurs bietet Ihnen ganz sicher kein geheimes Universalrezept für ein glückliches und zufriedenes Leben – nur damit keine unrealistischen und unerfüllbaren Erwartungen entstehen  –, aber es werden verschiedene Ideen und Ansatzpunkte vorgestellt, wie man selbst seine Lebensführung positiv beeinflussen kann. Dabei wird es weniger um eine philosophische als vielmehr eine lebenspraktische Auseinandersetzung damit gehen, was unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit fördert oder auch einschränkt. Insbesondere die Frage nach den Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung soll in diesem Kurs im Fokus des Interesses stehen.

Ausgehend von verschiedenen wissenschaftlich fundierten Konzepten (z.B. Achtsamkeit, Selbstregulation oder kognitiven Ansätzen) sollen an Beispielen aus dem Alltag gemeinsam Ideen für eine positive Lebensführung erarbeitet, ausprobiert und hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit und individueller sowie situativer Passung diskutiert werden. Da das Seminar zu großen Teilen interaktiv ausgerichtet ist, wird ein entsprechendes Maß an Offenheit und die Bereitschaft der Teilnehmer/innen vorausgesetzt, sich vor allen wertschätzend aber auch kritisch mit der eigenen Person und auch den anderen Teilnehmer befassen zu wollen.

Lebensfreude und psychische Gesundheit
Leitung Dr. Margit Rinck
Zeit Donnerstag 10.15 – 11.45 Uhr
Beginn 19. Oktober 2017
Umfang 14 Stunden (7 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 28,00 €

In diesem Seminar werden Zusammenhänge zwischen Lebensweise und emotionalem Wohlbefinden erläutert. Jeder erfährt in seinem Lebensraum Freude und Geborgenheit, aber auch Schwierigkeiten und Enttäuschungen.

  • Wie gehen wir mit diesen Ereignissen um, wie beeinflussen uns dabei unsere Gefühle?Welche Gefühle blockieren unser aktives Erinnern an freudige aber auch stressauslösende Erlebnisse?
  • Wie lassen sich trotz auftretender Widerstände angestrebte Ziele in unsere Lebensgestaltung einpassen?
  • Wie halten wir es aus, dass sich vertraute familiäre Formen von Verbundenheit verändern?
  • Intelligenz und soziale Offenheit gelten als wichtige Schutzfaktoren. Aber wie können wir unsere geistige Beweglichkeit erhalten?

Mit kleinen Übungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kreativ zum geistigen Wachstum angeregt. Anhand ausgewählter Erkenntnisse aus der Gesundheitspsychologie erfahren wir, wie der Umgang mit Emotionen und Gefühlen ausbalanciert werden kann.

Es werden authentische Fälle von Lebensbewältigung und auch literarische Beispiele präsentiert und diskutiert.

Literatur:

Hüther, G. (2009). Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Damasio, A.R. (2003). Der Spinoza- Effekt. Wie Gefühle unser Leben bestimmen. München: List.
Davidson, R.; Begley, S. (2012). Warum wir fühlen, wie wir fühlen. München: Arkana.

Geistig fit bleiben
Leitung Sylvia Rüting
Zeit Dienstag 09.00 – 10.30 Uhr
Beginn 11. April 2017
Umfang 26 Stunden (13 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 52,00 €

Stehen Sie manchmal im Zimmer oder in der Küche und wissen nicht mehr, was Sie eigentlich wollten? Fällt es Ihnen hin und wieder schwer, das richtige Wort zu finden, oder kommen Sie beim besten Willen nicht auf den Namen einer Person? Solchen Schwächen kann man mit Merkhilfen und Gedächtnistraining begegnen.

Es ist wohl jedem klar, dass man seinen Körper trainieren muss, um körperlich fit zu bleiben. Nicht so verbreitet ist die Erkenntnis, dass man auch seinen Geist und sein Gedächtnis trainieren muss und kann, um seine geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten oder sogar auszubauen. Inaktivität und Unterforderung führen auf die Dauer sowohl in physischer wie in mentaler Hinsicht zum Abbau.

Die Gefahr des geistigen Abbaus erhöht sich besonders bei dem Wegbrechen der gewohnten
Zeitstruktur im Tages- oder Wochenablauf, z. B. bei Krankheit, Ausscheiden aus dem Berufsleben, mangelnden sozialen Kontakten... Gerade in solchen Lebenssituationen sollte man sofort  beginnen, seine geistigen Fähigkeiten zu erhalten durch die Erschließung neuer Lern- und  Betätigungsfelder sowie neuer Kommunikationsmöglichkeiten, nicht zuletzt auch durch  Gedächtnistraining.

Spielerische und heitere, aber konzentrierte Übungen fördern

  • Konzentration
  • Wahrnehmung
  • Merkfähigkeit
  • Erinnerungsvermögen
  • das assoziative Denken
  • das logische Denken.

Die Übungen in der Gruppe machen nicht nur Spaß, sie geben Ihnen Anregungen, wie Sie auch zu Hause in 5-10 Minuten Ihre grauen Zellen in Schwung bringen und sich so für den Tag rüsten  können.

Das Seminar ist eine Fortsetzung zu vorigen Semestern – Neueinsteigerinnen und Neueinsteiger
sind trotzdem herzlich willkommen.

Der Ursprung der modernen Kunst
Leitung Dr. Katrin Arrieta, Kunstmuseum Ahrenshoop
Zeit Freitag 10.00 – 11.30 Uhr
Beginn 20. Oktober 2017 (14-täglich)
Umfang 12 Stunden (6 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 24,00 €

In der Veranstaltung wird die Kunst der klassischen Moderne in ihren Grundzügen und ästhetischen Hauptrichtungen historisch hergeleitet und analysiert. Ziel ist, die verschiedenen Erscheinungsformen moderner Kunst als sinnvolle und jeweils notwendige Ergebnisse einer geistigen Auseinandersetzung mit realen Verhältnissen zu verstehen. Die Veranstaltung ist als Seminar mit dialogischem Charakter gedacht.

Künstlerfrauen
Leitung Friedhelm Niggemeier
Zeit Mittwoch 09.15 – 10.45 Uhr
Beginn 18. Oktober 2017
Umfang 20 Stunden (10 Veranstaltungen)
Ort Seminarraum in der Seniorenakademie, Parkstraße 6
Anzahl 11 – 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Entgelt 40,00 €

Die Rolle der Frauen ist in der Gesellschaft weitgehend geprägt von der Dominanz der Männer. Für jene einen Platz in der Kunst zu finden, dürfte erfahrungsgemäß schwer gewesen sein. Umso überraschender ist einigen Frauen der Einstieg in das Zeitalter des Barocks gelungen. Hierzu zählen sowohl deutsche, niederländische als auch französische Künstlerinnen.

Großformatige Objekte lassen in den Bildern von Sylvie Fleury den Betrachter intensiv nach Details und räumlichen Rahmenbedingungen suchen. Auto-Relikte, Raketenkörper und Nachtmotive geben dem Betrachter ungewöhnliche Sichtweisen und Sehweisen, z.T. auch Irritationen. Die amerikanische Künstlerin Louise Borguard lässt einen großformatigen Drahtkäfig mit einfachen Materialien herstellen. In eine ehemalige Fabrik montiert sie eine riesengroße Ameise. Sonia Delaunay erstellt in den 1918er Jahren ein Ölgemälde in einem überdimensionalen Querformat von 97 x 370 cm im kubistischen Stil. Die deutsche Künstlerin Katharina Fritsch platziert 32 gleiche Figuren an einen Tisch. Die englische Künstlerin Hepworth arbeitet mit Stelen und farbigem Säulen. Collagen und Montagen stehen im Mittelpunkt von Hanna Höch. Rebecca Horn entwirft im Jahre 1989 eine großräumige Montage zum Konzert für Buchenwald. Hier steht der politische Ansatz im Mittelpunkt.

Die amerikanische Künstlerin Lee Krassner gibt verbal ihre Grundtendenz der Kunst wieder: „Ich bringe das, was ich das Organische nenne, mit dem, was ich das Abstrakte nenne, zusammen.“

Die russische Künstlerin Tamara Lepicka pointiert ihre Kunstauffassung so: „Mein Ziel ist es, niemals zu kopieren. Schaffe einen neuen Stil, helle leuchtende Farben, und spüre in deinen Modellen die Eleganz auf.“

180 einzelne Bildmotive stehen zur Verfügung.
43 Künstlerinnen werden ausführlich thematisiert.